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lANdSTREICHER unterwegs

Magentafarbene Signets markieren die BerkelBlicke

Mit spezieller Sprühkreide markierte das Team 'berkeln' die Standorte für 'Mein BerkelBlick'. Etwa zwei Wochen bleiben die Signets erhalten und lösen sich durch Witterung auf. (Fotomontage Team 'berkeln')

Berkelland, 27.05.17. In den vergangenen Wochen gab es mit der Mitmach-Aktion „Mein BerkelBlick“ nicht nur außergewöhnliche Orte auf Fotos zu sehen. In den Kommentaren auf der Facebookseite „wir berkeln“ schwelgten Einige in Kindheitserinnerungen oder erinnerten sich plötzlich an alte Geschichten. Das sind Flussstellen, zu denen Berkelaner eine besondere Beziehung haben und sich damit identifizieren. Das ist das Ziel der Aktion: Menschen in Bewegung bringen und den Fluss als Stückchen Heimat vor der Haustür sehen. Aber auch Standorte in den Nachbarkommunen aufzeigen und damit eine Brücke der Zusammengehörigkeit schlagen.

41 Fotos, die die Berkel von Billerbeck bis Eibergen zeigen, sind bisher auf der Facebookseite gepostet worden. Insgesamt konnte mit der Aktion über 13.500 Nutzer erreicht werden. Über 170 wählten ihren Favoriten unter den BerkelBlicken.

Die lANdSTREICHER-Aktion markiert die bisher eingereichten Berkelblicke mit dem magentafarbenen Signet - passend zu dem kommenden langen Pfingstwochenende, das zu Touren entlang des heimischen Flusses einlädt. „Da sind die BerkelBlicke genau die richtigen Stellen, die zu einer kleinen Pause einladen“, empfiehlt Doris Röckinghausen, Koordinatorin des Team ‚berkeln‘. Mit der Schablone und der Sprühkreide, die die Regionale 2016 Agentur zur Verfügung stellt, wird der Standort zum Blickfang. Alle Standorte sind auf einer Karte eingetragen, die hier zu finden ist. So können die Ausflügler die BerkelBlicke, wie an einer Perlenschnur aufgereiht, finden. Einige wenige Standorte durften nicht markiert werden. „Die Berkelaue ist ein Naturschutzgebiet. Da müssen wir dem Lebensraum von Tieren und Pflanzen den Vorrang geben“, begründet Team-Mitglied und Diplombiologe Hartmut Levermann.

Die Mitmachaktion auf Facebook endet am 06.06.17. Bis dann können weitere Fotos gepostet werden und Stimmen für die schönsten Berkelblicke abgegeben werden. Kommentieren und eigene Erlebnisse unter die eingereichten Bilder zu schreiben ist selbstverständlich möglich. Denn jene Berkelblicke, die innerhalb einer Stadtgrenze die meisten Likes bekommen, erhalten zu einem späteren Zeitpunkt einen bleibenden Blick mit einen festen Rahmen – und die Fotografen dieser Bilder können weiter berkeln und bekommen dazu jeweils das Berkelbuch ‚Mein Leben als Fluss‘ geschenkt.

Sechsbeinern auf den Grund gehen

Da braucht es Adleraugen, um die kleinen Wasserbewohner aufzuspüren. (Foto Bernhard Sachs)

Gescher, 15.05.17. Die Lernenden der Gesamtschule stehen in Tungerloh Capellen unterhalb der Mühle Schulze Egberbing mitten in der Berkel. „Boah, ganz schöner Druck hier“, staunt ein Schüler über die Strömung. Hier, wo es schnell fließt, leben tief versteckt echte Spezialisten. „Die halten sich hinter oder unter Steinen auf, klammern sich an Totholz oder Besiedeln alles, was der Strömung abgewandt “, erläutert der Biologe Hartmut Levermann. Wanzen, Egel, Insektenlarven halten sich im sogenannten Totraum, dem strömungsfreien Bereich auf. Für einige Insekten ist die Berkel die Kinderstube. Als Larven leben sie bisweilen mehrere Jahre im Wasser. Dafür ist das Landleben nur kurz und beschränkt sich auf die Vermehrung.

Mit Sieben bewaffnet, machen sich die Lernenden auf die Suche. Dass mittlerweile bei einigen die Stiefel voll Wasser gelaufen sind, ist Nebensächlichkeit. Das Jagdfieber ist größer. Dabei brauchte es Adleraugen. „Da zappelt was!“, ruft ein Schüler. Behutsam greift er mit der Federstahlpinzette vorsichtig das nicht einmal ein Zentimeter lange Tier vom Sieb herunter. Die Larve einer Eintagsfliege, die als Indikator für sauberes, sauerstoffreiches Wasser steht. Kurz vor Mittag zappelt eine ansehnliche Sammlung von Wassertieren in den Auffangschalen. Für die Bestimmung bleibt nicht viel Zeit. Denn viele Sauerstoff liebende Arten sind dazwischen, die zügig ins Wasser zurückmüssen. Fasziniert von der Vielfalt der im Wasser gebunden lebenden Tierarten lassen die Lernenden die Sechsbeiner und Co. zurück ins Zuhause – am Grund der Berkel.

Die Schülerinnen und Schüler befassen sich im Fortverlauf des Schuljahres weiter mit dem heimischen Fluss. Denn am 21. Juni wollen sie im Rahmen des Berkelaktionstages 2017 ihre Auswertungen im Gescheraner Rathaus der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei geht es nicht nur um die Biologie. Eine Arbeitsgruppe hat sich von einem Mitarbeiter der Stadt Gescher das Wasserkraftwerk an der Alfers Mühle demonstrieren lassen. Über verschiedene Fachrichtungen nähern sich die Lernenden der Berkel und dem Thema Wasser. Es bleibt spannend, wie sie ihren Fluss sehen. Gefördert wird das Projekt von den fünf Berkelstädten, der Forum Bildungsberkel und der Regionalen 2016. Mit solchen Aktionen am Rande wollen sie die Identität und die Identifikation in der Region stärken. Höhepunkt wird dabei der Berkelaktionstag am 23. Juli sein. Der Sonntag, an dem alle Städte ihre Berkel und ihre Heimat ins Rampenlicht stellen.

Anschluss für den Rundweg

Coesfelder Schlosspark erhält Fussgängerbrücken

Coesfeld, 27.04.17 (hlm). Neun Tonnen hat der Autokran am Haken. Eine der beiden exakt gebogenen Brücken platziert der Kranfahrer an der vorgesehenen Stelle und verbindet damit die linke mit der rechten Uferseite der Innenstadtberkel im Schlosspark. Rund 190000 Euro investierte die Stadt in die Brückenbauwerke.

Die alte Parkanlage der ursprünglichen Liebfrauenburg wird im Zuge des Regionale 2016 Projektes BerkelSTADT umfangreich umgestaltet. Die neue Wegführung lädt zukünftig zum Flanieren und Entspannen ein. Ein Zugang zum Wasser und ein Furt durch den Fluss steigern die Erlebnisqualität und verschaffen einen Erlebnisraum für alle Generationen.

„Dann sind wir Gurken mit Gefühlen“

Lernende der Gesamtschule nähern sich über die Berkel dem Thema Wasser

Ein Highlight in der LWL-Ausstellung "Wasser bewegt" ist der Otter. Vielleicht, weil er auch an der Berkel lebend wieder gesichtet wurde. (Foto hlm)

Gescher/Münster (07.04.17). Eine Handvoll einheimischer Schüler kennen die Berkel gut. An warmen Tagen schwingen sie sich am Seil vom Ufer ab. Das Beste daran ist das Hineinplumpsen ins kühle Nass. „Deshalb machen wir das ja“, grinst schelmisch ein Fünftklässler. Er sitzt mit weiteren 49 Schülern der Gescheraner Gesamtschule im Sonderbus. Das Ziel ist die Ausstellung „Wasser bewegt“ im naturkundlichen Museum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL). Hier holen sich die Schüler grundlegende Informationen zum wertvollsten Gut der Erde, dem Wasser. In den kommenden Schulwochen beleuchten sie den heimischen Fluss aus verschiedenen Perspektiven und integrieren die Themen Energiegewinnung, Leben im Wasser und Ökologie in ihren Unterricht. Elke Vogel, Pädagogin für Naturwissenschaften an der Gesamtschule, ist schon ganz gespannt, was die Kinder und Jugendlichen daraus machen. Die Idee zu diesem Projekt fußt auf eine Initiative der Berkel-AG. Sie ist der Zusammenschluss deutscher Städte und Gemeinden an dem Fluss sowie dem Forum Bildungsberkel und der Regionale 2016. Ein Anliegen ist es dabei, die jüngere Generation für den Heimatfluss zu begeistern und zur Identifikation mit der Region beizutragen. Thomas Kerkhoff, Bürgermeister von Gescher, resümiert: „Die Berkel ist mit der Region tief verwurzelt. Das Projekt hat eine Metafunktion, den Fluss in das Bewusstsein zu rücken.“

Die Museumspädagogin Gerda Windau empfängt im Eingang des Museums die Schüler mit einem besonderen Präsent. Fünf Bücher aus dem LWL-Verlag, die sich mit Wasser und Natur auseinandersetzen, überreicht sie freudig den wissbegierigen Lernenden. Windau hat zwei Führungen durch die Ausstellung vorbereitet. Damit berührt sie die Fachbereiche, die für das Schulprojekt „Berkel“ von Interesse sind. So steht eine Gruppe vor der Vitrine mit 560 Millionen Jahre alten Versteinerungen von Organismen, die im Meer lebten. Es sind Zeugen der Entstehungsgeschichte des Lebens, das im Wasser den Ursprung fand. Unweit der Fossilien stehen Modelle zum Anfassen. Namen wie Muschelkönig, Wasserschlange oder Punktie sprudeln aus den Schülerköpfen, als sie mit Händen darüber tasten. Die Lernenden erfahren auch, dass Wasser eine ungleich verteilte Ressource ist und politisches Konfliktpotenzial in sich birgt. Dass es im Widerspruch zu Leben erhalten und Leben zerstören stehen kann. Es war eine bewegende Ausstellung, ist der gemeinsame Tenor der Schülerinnen und Schüler. Sie machen sich nun an die Arbeit mit den Informationen Verbindungen zum Schulprojekt zu finden.

Während sich die eine Gruppe über den technischen und naturwissenschaftlichen Sektor der Berkel annähert, versucht sich die zweite Gruppe auf der künstlerischen und philosophischen Ebene. „Wasser ist Leben. Wir bestehen zu 80 Prozent aus Wasser. Dann sind wir Gurken mit Gefühlen“, zitiert Julia Hintemann die Assoziation der Jugendlichen aus der Kunst-Arbeitsgemeinschaft. Die hat sich erste Gedanken zur Umsetzung gemacht. Wie diese für Betrachter sichtbar werden, da ist die Kunstpädagogin ganz erwartungsvoll. Sie und ihre Kollegin Elke Vogel begleiten die Lernenden bei ihren Arbeiten, die in eine Präsentation münden sollen. Diese wird es am 21. Juni im Gescheraner Rathaus öffentlich geben. Ein Teil der Ausarbeitungen findet später einen Schauplatz auf dem Berkelaktionstag am 23. Juli. 

„Für jeden was dabei“

Berkelaktionstag 2017 mit vielfältigen Programmpunkten

Regen Ideenaustausch gabe es beim zweiten Berkeltreffen in Gescher. (Foto hlm)

GESCHER, 20.02.17. "Vielfalt zum Mitmachen" lautet die Devise für den Berkelaktionstag am 23. Juli 2017 zwischen Billerbeck und dem niederländischen Eibergen. Nachdem schon der Berkelaktionstag 2016 der fünf deutschen Berkelkommunen, der Regionale 2016 und dem Forum Bildungsberkel ein voller Erfolg war, legten die 40 Vereine, Nachbarschaften und Interessengruppen beim Vorbereitungstreffen im Rathaus zu Gescher noch eine Schüppe drauf. Die Organisatoren des berkeln-Teams konnten am Ende ein buntes Potpourri aus Veranstaltungen für die Region entlang der Berkel zusammenstellen. Die Schwerpunkte Kultur, Natur und Mitmachaktionen wurden den verschiedenen Flussabschnitten zugeordnet, um den Besuchern am Aktionstag die Orientierung zu erleichtern.

Wie im letzten Jahr wird es neben vielen lokalen Programmpunkten auch verbindende Aktivitäten geben. Da erstmals die deutsch-niederländische Grenze beim Berkelaktionstag überschritten wird, gibt es zusätzlich zur geführten Radtour an die Quelle eine zweite Tour Richtung Westen ins niederländische Eibergen. Beide Distanzen seien gut zu bewältigen, versichern die Organisatoren vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). An ausgewählten Stationen warten vielfältige Aktionen auf Radler, Wanderer und Walker.

„Es wird für jeden etwas dabei sein“, versichert Doris Röckinghausen, Koordinatorin des berkeln-Teams. Von Staffellauf und geführten Flusswanderungen entlang der Berkel für die Naturliebhaber über Paddeln oder Rudern für sportlich Aktive bis hin zu Zompenfahrten für Genießer. Zu den Programmhöhepunkten zählen unter anderem der gemeinsame Auftakt beim Frühstück in Stadtlohn, der Auftritt der Berkelchöre in Coesfeld und spannende Einblicke ins Flussleben in Gescher.

Einige Aktionen beginnen bereits vor dem eigentlichen Festtag. So befassen sich in den Anrainerstädten die weiterführenden Schulen intensiv mit dem heimischen Fluss. Ob aus historischem, künstlerischem, naturwissenschaftlichem oder technischem Blickwinkel; die Schüler erwarten Unterrichtseinheiten der etwas anderen Art. Das Pictorius Berufskolleg Coesfeld macht sich schon jetzt an die Arbeit und entwickelt den Nachhaltigkeitspark. Kleine Wasserkraftwerke sollen den Strom für eine Lichtinstallation liefern. Mit der Aktion Berkelblick, die im Frühjahr startet, werden Berkelaner gebeten, ihre Lieblingsplätze an der Berkel zu fotografieren. Diese werden entsprechend markiert. Eine Jury gibt pro Stadt einem der vorgeschlagenen Berkelblicke einen Rahmen, der dort tatsächlich installiert wird und langfristig zum Blick auf den Fluss einladen soll. Damit die Plätze für jeden auffindbar sind, veröffentlicht das Team berkeln diese in einer Karte auf dieser Webseite. Hier wird es auch einen umfassenden Veranstaltungskalender geben, der alle Aktionen auflistet.

berkeln kennt keine Grenzen

Gemeinsame deutsch - niederländische Aktionen

Bürgermeister Helmut Könning (2.v.r.) begrüßt im Stadtlohner Rathaus vor der Jappe, einem Nachbau der Berkelzomp, Anna Perpeet (l., Stadt Stadtlohn), das Team „berkeln“ (vorne, v. l. ) Doris Röckinghausen, Hartmut Levermann und Silke Florijn sowie die niederländischen Gäste Louisa Remesal (r.) und Francien Grobbee (3.v.r., beide Waterschap Rijn en IJssel), Tonni Wormgoor (2.v.l., 3. Berkelcompagnie) und Jan ten Have (h., 3.v.l., Achterhoek Toerisme).

STADTLOHN, 18.01.17. So wie die Berkel selbst strömen nun auch Ideen für eine künftige Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den niederländischen Berkel-Anrainern über die Grenze. Zu einem informativen Austausch empfing Bürgermeister Helmut Könning gemeinsam mit dem Team „berkeln“ unter Federführung von Doris Röckinghausen eine niederländische Delegation, darunter Vertreter von Achterhoek Toerisme und der Waterschap Rijn en IJssel im Stadtlohner Rathaus. „Wir möchten beim nächsten Berkelaktionstag den Schritt über die Grenze gehen und die niederländischen Gemeinden in unser vielfältiges Programm rund um die Berkel miteinbeziehen“, blickt Doris Röckinghausen nach vorn. Die niederländische Berkel biete einzigartigen Erlebnischarakter, der hervorragend zum Programm des Berkelaktionstag passe. „Gerne knüpfen wir die Kontakte vor Ort und bieten Mitmachaktionen wie Stand Up Paddling, Kanutouren oder Floßüberquerungen an“, erklärte Louisa Remesal, Waterschap Rijn en IJssel. Am Berkelaktionstag sind alle eingeladen, dem Flusslauf der Berkel von Stadtlohn aus in die Niederlande zu folgen, ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder im Kanu.

Ein Rahmen für den Lieblingsblick auf die Berkel

Ideen für Berkelaktionstag vorgestellt

So könnte eine Blickrichtung für einen Lieblingsort an der Berkel markiert werden. (Foto Regionale 2016)

COESFELD, 18.01.17. Erlebnisreiche Mitmachaktionen, interessante Einblicke in Natur und Ökologie und zahlreiche kulturelle Höhepunkte rund um die Berkel. Mit dem diesjährigen Berkelaktionstag am 23. Juli setzt das Organisationsteam „berkeln“ besondere Akzente. „Wir möchten den Besuchern nicht nur ein vielfältiges Programm in den einzelnen Städten entlang der Berkel bieten, sondern zugleich eine Orientierungshilfe mithilfe thematischer Schwerpunkte an die Hand geben“, informierte Doris Röckinghausen, Koordinatorin des Teams „berkeln“, jetzt die Vertreter der fünf deutschen Berkelkommunen. Selbstverständlich seien aber sämtliche Themenfelder für die Aktionen der Vereine und Gruppen in ihren jeweiligen Heimatstädten möglich, stellte sie das flexible Konzept vor.

Erstmalig beteiligen sich auch die niederländischen Berkelgemeinden mit vielversprechenden Aktionen. Der Auftakt des Berkelaktionstages findet deshalb in Stadtlohn, in der geographischen Mitte des Flusslaufes, mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Marktplatz statt. Von dort aus starten zwei Berkelradtouren in entgegengesetzte  Richtungen, Richtung Westen über die Grenze nach Eibergen und gen Osten bis zur Quelle in Billerbeck. „Ab Vreden ist die Berkel befahrbar und lädt zu Kanutouren in die Niederlande,  Stand Up Paddling oder Floßüberquerungen ein“, stellte Silke Florijn, Team „berkeln“, die geplanten sportlichen Mitmachaktionen im Grenzgebiet vor.

In Gescher stehen die Themen Natur und Umwelt im Mittelpunkt. „In Kooperation mit dem LWL-Museum möchten wir Schülern der weiterführenden Schulen den Naturraum Berkel näherbringen und Projekte anregen, deren Ergebnisse dann beim Berkelaktionstag präsentiert werden“, erklärte Hartmut Levermann vom Team „berkeln“. „Hierbei gilt unser besonderes Augenmerk den Bereichen Gewässerökologie und Hochwasserschutz.“

Die Städte Billerbeck und Coesfeld bilden gemeinsam die Kulisse für den Bereich Kultur. Auf verschiedenen Berkelbühnen finden Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen statt. „Ein absoluter Höhepunkt wäre ein gemeinsamer Auftritt der verschiedenen Berkelchöre“, plant Doris Röckinghausen eine Zusammenführung der regionalen Chöre.

Um die Berkel möglichst aus vielen Blickwinkeln zu präsentieren, sind ab Frühjahr alle Berkelfans aufgerufen, ihren Lieblingsblick auf den heimischen Fluss fotografisch festzuhalten und an das Team „berkeln“ zu senden. Jede individuelle Perspektive wird zunächst analog der Regionale 2016 magentafarbig als „Mein Berkelblick“ markiert. Unter allen Einsendungen werden die fünf schönsten Berkelaussichten prämiert, mit einem stilvollen Rahmen versehen und so als attraktive Berkelfenster installiert. Alle Informationen und geplanten Aktionen finden Interessierte ab Mitte Februar auf dieser Webseite. Anregungen, Wünsche und Ideen für den Berkelaktionstag 2017 nimmt das Team „berkeln“ gerne unter info@berkeln.eu bis Ende März entgegen.

Zeichen der Zusammenarbeit

berkeln-Team auf der Berkelkonferenz / Berkelbuch nominiert

Das berkeln-Team wird auf der Berkelkonferenz von Moderator André Oldenkamp (r) begrüßt. Foto Karin Otto, Vreden

Eibergen, 17.01.17. Die Einladung zur Berkelkonferenz in Eibergen hat das berkeln-Team gerne angenommen. Moderator André Oldenkamp begrüßte mit herzlichen Worten Doris Röckinghausen, Silke Florijn und Hartmut Levermann im Theater t´Spieker. Das Team hatte Gelegenheit, das Konzept des Berkelaktionstag 2017 vorzustellen und weitere Brücken zu den niederländischen Nachbarn zu bauen. "Das waren wertvolle Stunden der Kooperation", resümiert Doris Röckinghausen den Nachmittag, bei dem besondere Anknüpfungspunkte für grenzübergreifende Aktionen bis nach Eibergen und Borculo gefunden werden konnten. Die einzelnen Städte beteiligen sich an überregionalen Aktionen, wie zum Beispiel dem Chöre-Festival in Coesfeld, und bringen sich über Mitmachaktionen, wie Radfahren, Wandern oder Kanufahren, direkt vor Ort mit ein.

Tonni Wormgoor, Vorstandsmitglied der 3. Berkelcompagnie, gratulierte Buchautorin Röckinghausen zur Nominierung ihres Berkelbuches "Mein Leben als Fluss / Mijn leven als rivier". Eine Jury hat aus 80 niederländischen Büchern fünf herausragende Werke für den Titel 'Het Beste Boek Achterhoek en Liemers 2016' ausgewählt. Besonders aufgefallen ist das Berkelbuch, weil die Geschichten in beiden Sprachen sich gegenüberstehend verfasst sind und die Gemälde, Dichtungen und Fotografien von Künstlern beider Nationen stammen - ein sichtbares Werk grenzübergreifender Zusammenarbeit. Am 4. März verkündet die Jury ihr finales Urteil.

'Wir berkeln' munter weiter

Erster grenzüberschreitender Gedankenaustausch

Niederländische Gäste brachten gute Ideen für ein grenzübergreifendes Berkelfest 2017 mit.

Berkelstädte, 23.11.16. Die Resonanz war mehr als erfreulich. Drei Dutzend Aktive folgten der Einladung zum ersten Gedankenaustausch für den Berkelaktionstag 2017. Selbst niederländische Nachbar aus dem Achterhoek liessen es sich nicht nehmen, ihre Inspirationen für das erste grenzüberschreitende Berkeltalfest ins Rathaus nach Gescher zu bringen. 

Eingeladen hatte das Team ‚berkeln‘ die Hauptakteure des diesjährigen Berkelaktionstages und Gäste aus den Niederlanden von der Waterschap Rijn en IJssel, der 3. Berkelcompagnie sowie vom Achterhoek-Toerisme

Im voll besetzen großen Sitzungssaal im Rathaus Gescher begrüßte Bürgermeister Thomas Kerkhoff die Teilnehmer. Gut anderthalb Stunden entwickelten drei Arbeitsgruppen Ideen zu den Themen Natur, Kultur und Sport. „Die Chancen, dass wir beim nächsten Berkeltag einige Aktionen und Projekte gemeinsam mit unseren niederländischen Nachbarn realisieren werden, stehen gut“, freute sich Röckinghausen, Koordinatorin des Teams berkeln.“ 

Moderatorin Silke Florijn, die selbst sportlich aktiv ist, begeistert sich vom Ideenreichtum der Arbeitsgruppe: „Besonders wichtig war es allen, die Jugend für Mitmachaktionen auf dem und im Wasser zu begeistern." Da bietet sich die niederländische Berkel hervorragend an. Wassersport war auch die Inspiration von Louisa Remesal und Francien Westendorp von der Waterschap Rhijn en IJssel. Ihr Vorschlag: Wettbewerbe im Schwimmen und Stand-Up-Paddling, z.B. zwischen Zutphen und Almen. Bei Oldenkott an der Grenze könnte ein Umstieg ins Kanu mit Rastmöglichkeit beim ‚Kanoverhuur‘ angeboten werden.

Anknüpfen an die sehr erfolgreiche Berkeltalwärtstour wollte man. Eine Tour über die Grenzen soll es werden. Als Sterntour oder flussabwärts und flussaufwärts mit einem zentralen Treffpunkt. Für die sportlich Ambitionierten könnte die rasante Mountain-Bike-Tour Ansporn werden. Einen neuen Anlauf für eine Staffel skizzierte Florijn auf das große Arbeitsblatt. Mit der Wahl des Termins zu Beginn der Sommerferien gibt es eine gute Chance genügend Teilnehmer zu gewinnen. Weitere Ideen, wie Nordic-Walking-Route und Spazier- bzw. Wanderangebote, reihen sich ein. Sportliche Angebote für alle könnte man resümieren.

Biologe Hartmut Levermann fasst den Workshop Natur zusammen: „Das Leben in der Berkel soll ein haptisches Erlebnis werden – Natur begreifen." In Kooperation mit einem Naturkundlichen Museum oder anderen Institutionen kann der Lebensraum sichtbar gemacht werden. Das Leben im Wasser hatte bereits beim Berkelaktionstag im September die Anglervereine aus Coesfeld, Stadtlohn und Vreden mit Schaubecken und aktiven Erlebniselementen mit großer Resonanz aufgezeigt. Die Berkel bietet auch dem Menschen Nischen der Erholung. Diese mit auffälligen Dekorationen an Brücken oder anderen Bauwerken zum Hingucker zu machen, ist eine weiter spritzige Idee. Wasser ist nicht nur Lebensraum. Es bietet im Zeitalter der nachhaltigen Energiegewinnung Potenziale, die mit viel Kreativität und Innovation erschlossen werden können. Ein Beispiele bringt Andreas Leistikow mit seinem transportablem Wasserrad. "Das funktioniert auch bei niedrigen Wasserständen", begeistert sich Erfinder Leistikow.

Besonders herausgestellt wird der Wunsch aller Teilnehmer die Schulen mit ins Boot zu nehmen. Mit vernetzen Projekten könnten sich Schülerinnen und Schüler im Laufe des kommenden Schuljahres mit dem Thema Wasser, Natur, Umweltschutz und Kultur auseinandersetzen und sich mit dem Heimatfluss identifizieren. Beispielsweise könnten Schülern eines Berufskollegs Wasserräder, die im Rahmen einer Unterrichtsreihe zur alternativen Energiegewinnung konstruiert wurden, am 23. Juli präsentieren und ausprobieren. Das ist ein Brückenschlag zwischen den Arbeitsgruppen Natur und Kultur. 

„Die kulturellen Programm-Ideen reichten von einer Bus- und Vespatour entlang der Berkel mit dem Ziel, besondere kulturelle oder spirituelle Orte zu besuchen oder an Vorträgen, beispielsweise zu historischen Schmuggelwegen, teilzunehmen“, konzentriert Daniel Stenkamp die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Kultur. Ebenso könnte an die Berkel als Hanseroute im Rahmen einer Präsentation erinnert oder im Flussbett eigens angefertigte Skulpturen platziert werden. So entstand auch die Idee zu ‚Berkel in Flammen‘.

Das Team wird aus den Ideen ein erstes Konzept schmieden. Röckinghausen: „Anschließend stellen wir den kommunalen Vertretern die Vorschläge vor. Sobald wir grünes Licht haben, werden wir entlang der gesamten Berkel über die Printmedien informieren und zu einem weiteren zentralen Treffen einladen.“ Bis zum 30. April 2017 können Vorschläge für lokale und überregionale Aktionen von den Interessenten, Gruppen und Vereinen längs der Berkel eingereicht werden. Kontakt über info@berkeln.eu.

berkelTALwärts

1. Staffellauf und 1. Radtour von Billerbeck bis Vreden

Es geht talwärts, immer die Berkel in der Nähe und manchmal unter einem. Von Billerbeck bis Vreden. Ein Lauf- und Rad-Event für naturverbundene Sportler - ob gut trainiert oder Neustarter.

Für die Radfahrer führt die Strecke über asphaltierte Straßen. Die Läufer können sich leichtfüßig zusätzlich über geschotterte oder unbefestigte Wald- und Wiesenwege bewegen. Leichte Anstiege und Gefälleabschnitte geben der gesamten Strecke die nötige Würze die erforderlich ist, um die Charakteristik des wunderbaren Münsterlandes zu erleben.

 

Allgemeines

TerminSonntag,  11. September 2016
StartStaffeln ....... 09:45 Uhr Billerbeck an der Kolvenburg,
Radfahrer ... 10:00 Uhr Billerbeck an der Kolvenburg.
Zielfür alle bis 16:30 Uhr Vreden am ‚kult‘ (ehem. Hamaland-Museum).
AnreiseEs steht ein Bus mit Fietsenanhänger zur Verfügung. Der Transport von Fahrrädern muss angemeldet werden (siehe unter Anmeldung). Bitte beim Einstieg fünf Euro passend bereithalten.
8.00 Uhr ab Vreden über Stadtlohn, Gescher und Coesfeld,
ca. 9:45 in Billerbeck.
Rückfahrtmit dem Fietsenbus,
18.00 Uhr ab Vreden,
19.45 Uhr in Billerbeck.
AusrichterDie Kommunen Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn, Vreden.
HaftungDie Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für Unfälle, Diebstahl und Schäden jeglicher Art.
AnmeldungFür Staffellauf und Fahrradtransport ab sofort bis Freitag, 9. September, formlos per E-Mail an info@berkeln.eu.
InformationenStaffellauf: DJK Coesfeld, Michael Laukamp, 0170 5203684
Radroute und Fahrradtransport: ADFC Coesfeld, Gerd Bischoff, gerhard.bischoff@web.de.

Berkelstaffellauf

Streckenlängeca. 50 Kilometer.
AnmeldungenBis Freitag, 09.09.16, unter berkeln@wortart-roeckinghausen.de.
Ummeldungen sind bis 45 Minuten vor dem Start möglich! 
Startgeld      30 Euro je Mannschaft, eine Mannschaft besteht aus 4-8 Teilnehmern. Bezahlung bei Aushändigung der Startunterlagen in Billerbeck.
Routenverlaufist auf GPSies hinterlegt.
Die Mannschaften können sich die gesamte Streckenlänge mit bis zu 8 Teilnehmern teilen. Auf den 4 Etappen gibt es jeweils auf die Hälfte der Strecken eine Wasserstelle, die gleichzeitig als Zwischenwechselpunkt eingerichtet ist. Somit können die 4 Etappen mit bis zu 8 Teilnehmern/Mannschaft absolviert werden.
StaffelbegleitungMit Mountainbike erwünscht.
Wechselpunkte
Start09:45 Uhr,
Etappe 1Gesamt 12,0 KM       Start Billerbeck Kolvenburg,
1.1 Zwischenwechsel bei 6,8KM möglich.
Etappe 2Gesamt 15,9 KM       Coesfeld Walkenbrückentor,
1.2 Zwischenwechsel bei 7,5 KM möglich.
Etappe 3Gesamt 11,8 KM       Gescher Berkelseen,
1.3 Zwischenwechsel bei 5,7 KM möglich.
Etappe 4Gesamt 10,8 KM       Stadtlohn Mühlenplatz,
1.4 Zwischenwechsel bei 5,3 KM möglich.
ZielVreden Museum ‚kult‘,
Zielschluss bis 16:30 Uhr.
WertungDie Wertung erfolgt nach Damen, Herren und Mixstaffel. Eine Mixstaffel besteht aus mindestens 50% Frauen.
Startunterlagenkönnen ab 9.00 Uhr im Startbereich in Billerbeck abgeholt werden.
AuszeichnungUrkunden für alle Staffeln. Präsente für die erste Damen- Herren- und Mixstaffel.
VerpflegungIn den Start- und Zielorten Billerbeck und Vreden, sowie in den Wechselorten Coesfeld, Gescher, Stadtlohn gibt es Eventpoints und eine gastronomische Versorgung. Zudem werden an allen Wechselpunkten für die Aktiven gratis Wasser und Obst gereicht. 

Berkel-Fahrradreise

Streckenlängeca. 55 km.
FahrradtransportDer Bus mit dem Fietsenanhänger verkehrt morgens und abends, Fahrplan und weitere Infos dazu gibts hier. Die reine Personenbeförderung ist kostenlos. Fahrradmitnahme kostet fünf Euro.
AnmeldungIst nur für den Fahrradtransport erforderlich und ab sofort bis Freitag, 9. September, formlos per E-Mail an info@berkeln.eu möglich. Weitere Infos erteilt der ADFC, Gerd Bischoff, gerhard.bischoff@web.de.
BeschreibungDie Fahrradtour wird vom ADFC Coesfeld begleitet. Sie ist zeitlich so konzipiert, dass die Radfahrer gemütlich, d.h. mit einem Tempo von 15 bis 18 Stundenkilometern, von einem Ort zum anderen reisen. In den Zentren treffen die Teilnehmer jeweils dann ein, wenn ein Höhepunkt der lokalen Berkel-Veranstaltungen stattfindet.
Routenbeschreibungwww.flusslandschaft.eu/die-berkelroute/ , die Strecke folgt in weiten Teilen dem Berkelradweg.
Etappen10.00 Uhr Start in Billerbeck an der Kolvenburg, ca.14 Kilometer,
11.00 Uhr Ankunft in Coesfeld, 12.00 Uhr Weiterfahrt, ca. 16 Kilometer,
13.00 Uhr Ankunft in Gescher, 13.45 Uhr Weiterfahrt, ca. 15 Kilometer,
14.45 Uhr Ankunft in Stadtlohn, 15.30 Uhr Weiterfahrt, ca. 10 Kilometer,
16.30 Uhr Ziel in Vreden.
VerpflegungDie Teilnehmer verpflegen sich selbst. An den Haltepunkten wartet eine gastronomische Versorgung mit regionalen Leckereien, u.a. geräucherten Forellen und selbst gebackenem Kuchen.

Ein Leben in Kurven

Erschaffer der Badenden findet Stabilität beim IBP und in der Kunst

Die Hände von Winfried Nimphius formten die Badende. (Foto hlm)

Berkelstädte,  15.07.16 (hlm). Winfried Nimphius ist der Erschaffer der Badenden, die entlang der Berkel in deutschen wie niederländischen Städten zu finden ist. Der Mann, der der Leitfigur die runden Proportionen gegeben hat. Einen geraden Weg ist der 58-jährige Künstler nicht gegangen. Sein Lebenspfad inspirierte seine schöpferische Ader. „Die Lehre zum Werkzeugmacher schulte den Umgang mit Technik und das räumliche Vorstellungsvermögen“, blickt er auf seine erste Ausbildung zurück. Die Affinität zur Kunst wuchs mit seinem Lieblingsmaterial, dem Stein. Als Steinmetz trainierte er seine Fähigkeit, die Bilder im Kopf in die Hände zu lenken und mit diesen zu gestalten. Grabsteine, Figuren und Stuckelemente entstanden. Als Landschaftsgärtner suchte er die Symbiose aus Natursteinen, Kunst und Pflanzen, um die Umgebung zu formen. Eine Suchterkrankung führt ihn in seinen früheren Lebensjahren auf Abwege. Aufgefangen und wieder in die Gesellschaft integriert hat ihn die Interkulturelle Begegnungsstätte (IBP). Bis heute ist der Verein seine stabile Säule. Dort ist er hauptberuflich angestellt und arbeitet für die Stadt Billerbeck. Nimphius lebt bescheiden und zurückhaltend. Die Kunst ist für ihn Zeitvertreib und Ablenkung vom Alltag.

Die Badende erschuf er als Auftragsarbeit, die ihm der Verein IBP herangetragen hat. Ausgangspunkt war ein Bild von einer Skulptur. Durch Skalieren entstand die zweidimensionale Badende als propere Dame. In Handarbeit formvollendet Nimphius aus Styropor und Faserspachtel die lebensgroßen Figuren in Handarbeit. Jedes Stück ein Unikat. Ursprünglich als Zeichen für den Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens Berkelaue II gedacht, ist die Figur zum Identifikationsobjekt der Menschen an der Berkel gewachsen. So macht sie sich in Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Eibergen und Borculo am Ufer des Flusses auf den Sprung ins Wasser. In Stadtlohn entführte sie das Hochwasser Ende Juni. In Vreden wurde die Dame, kurz nachdem sie das Licht der Welt erblickte, Opfer von Vandalismus. Der Torso wurde jüngst am Berkelufer in den Niederlanden aufgefunden. Ob bis zum Berkelaktionstag am 11.09.16 alle Badenden wieder bewundert werden können, ist noch ungewiss.

Aber eines ist sicher in der Zukunft sehr greifbar. Zur Badenden gibt es ein männliches Pendant, als kleines leicht untersetztes Modell, der Phantasie des Künstlers entsprungen. Der leicht untersetzte Mann mit der blauweißen Badekappe könnte der Badenden vielleicht eines Tages Gesellschaft leisten.

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